Werkzeug
QR-Code erstellen: kostenlos, ohne Anmeldung
Erzeugen Sie QR-Codes für Webadressen, WLAN-Zugänge, Kontaktdaten, E-Mails, Telefonnummern, freien Text oder Zahlungen (GiroCode), mit eigenen Farben, Logo und Rahmentext. Download als PNG, SVG, PDF oder EPS. Alles entsteht direkt in Ihrem Browser; Ihre Eingaben werden nicht übertragen.
QR-Code-Generator
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Welche Inhalte ein QR-Code tragen kann
Ein QR-Code speichert zunächst nur Text. Was ein Smartphone nach dem Scan damit anfängt, hängt davon ab, wie dieser Text aufgebaut ist. Der Generator übernimmt die richtige Schreibweise für Sie. Sie füllen nur das Formular aus:
- Webadresse: Öffnet die Seite im Browser. Fehlt das Schema, ergänzt das
Werkzeug automatisch
https://. - Text: Wird beim Scannen unverändert angezeigt und eignet sich für Hinweise, Seriennummern, Gutscheincodes oder kurze Notizen.
- WLAN: Enthält Netzwerkname, Verschlüsselung (WPA/WPA2/WPA3, WEP oder offen) und Passwort. Aktuelle Telefone bieten nach dem Scan direkt die Verbindung an; versteckte Netzwerke lassen sich kennzeichnen.
- Kontakt (vCard): Name, Organisation, Position, Telefon, E-Mail, Website und Anschrift im vCard-3.0-Format, das Telefone als Adressbucheintrag übernehmen.
- E-Mail: Öffnet das Mailprogramm mit vorbelegtem Empfänger, auf Wunsch mit Betreff und Nachricht.
- Telefon: Bietet den Anruf der eingetragenen Nummer an.
- Zahlung (GiroCode): Enthält Empfänger, IBAN und auf Wunsch Betrag und Verwendungszweck einer SEPA-Überweisung. Banking-Apps mit Scan-Funktion füllen damit das Überweisungsformular aus; mehr dazu im Abschnitt zum GiroCode.
Formate: PNG, SVG, PDF und EPS
PNG ist ein Pixelbild in 512 bis 4096 Pixel Breite, geeignet für Websites, Präsentationen, Nachrichten und alles, was ein Bild erwartet. SVG ist eine Vektorgrafik: beliebig skalierbar ohne Qualitätsverlust, geeignet für Web und Druck. PDF enthält den Code als eigene Seite mit 50 bis 200 mm Kantenlänge und lässt sich direkt ausdrucken oder in ein Dokument einfügen.
EPS ist für die Druckvorstufe gedacht: reiner Vektor, ein Modul entspricht einem Punkt (pt), Farben in RGB. Eine CMYK-Umwandlung nimmt die Druckerei vor. Logo und Rahmentext sind im EPS nicht enthalten; es besteht ausschließlich aus den Modulen und dem Hintergrund. Wer Logo oder Rahmen in der Druckdatei braucht, nimmt SVG oder PDF.
Fehlerkorrektur und Logo
QR-Codes enthalten redundante Daten, sodass sie auch beschädigt, verschmutzt oder teilweise verdeckt lesbar bleiben. Vier Stufen stehen zur Wahl: L (etwa 7 % der Fläche dürfen ausfallen), M (15 %, Standard), Q (25 %) und H (30 %). Je höher die Stufe, desto mehr Module braucht der Code. Bei gleicher Druckgröße werden die einzelnen Module also kleiner.
Sobald Sie ein Logo einfügen, setzt der Generator die Fehlerkorrektur automatisch auf H, weil das Logo Module in der Mitte des Codes verdeckt. Beim GiroCode gilt das nicht: Dort ist die Stufe nach dem Leitfaden des European Payments Council fest auf M eingestellt, und ein Logo ist gesperrt. Zulässig sind PNG, JPG, WebP, GIF und SVG bis 1 MB; SVG-Logos werden in ein Pixelbild umgewandelt. Das Logo wird lokal in die Grafik eingebettet und nirgendwohin hochgeladen. Zusätzlich lässt sich die Modulform wählen (eckig, abgerundet oder Punkte); die drei großen Erkennungsmuster in den Ecken bleiben dabei immer massiv, damit Scanner den Code sicher finden. Außerdem lässt sich ein Rahmentext mit bis zu 30 Zeichen unter dem Code ergänzen, etwa „Jetzt scannen“.
Serie aus CSV: bis zu 25 Codes auf einmal
Für Tischaufsteller, Etiketten oder Inventarlisten erzeugt der Reiter „Serie aus CSV“ bis zu
25 Codes in einem Schritt. Die CSV-Datei enthält in der ersten Spalte den Inhalt und in der
zweiten Spalte optional den Dateinamen; eine Kopfzeile wie inhalt;dateiname wird
erkannt und übersprungen. Als Inhaltstyp stehen Webadressen (mit automatischem https://) oder unveränderter Text zur Wahl. Bei Webadressen werden nur die Schemata
http, https, mailto und tel angenommen; Zeilen mit anderen Angaben werden übersprungen und im
Ergebnis benannt.
Die Ausgabe ist eine ZIP-Datei mit allen Codes als PNG (1024 Pixel) oder SVG. Farben, Modulform, Logo und Fehlerkorrektur aus dem Reiter „Einzelner Code“ gelten auch für die Serie. Dateien in UTF-8 und in Windows-1252 (typischer Excel-Export) werden gelesen; Dateinamen werden von unzulässigen Zeichen bereinigt, doppelte Namen automatisch unterschieden. GiroCodes für Zahlungen sind in der Serie bewusst nicht vorgesehen.
Zahlungs-QR-Code: GiroCode erstellen
Ein GiroCode ist ein QR-Code mit den Angaben für eine SEPA-Überweisung: Empfänger, IBAN und auf Wunsch Betrag und Verwendungszweck. Den Aufbau beschreibt der Leitfaden EPC069-12 des European Payments Council (PDF, englisch); allgemein heißt der Code deshalb EPC-QR-Code, in Deutschland oft GiroCode. Viele Banking-Apps haben dafür eine Scan-Funktion: Die App liest den Code und füllt das Überweisungsformular aus, freigeben muss der Zahlende die Überweisung wie gewohnt selbst. Ob eine Bank die Funktion anbietet, entscheidet sie selbst.
Nützlich ist das auf einer Rechnung, beim Vereinsbeitrag oder für eine Sammelkasse, etwa die Klassenkasse: Niemand muss Ihre IBAN abtippen.
Welche Angaben nötig sind
Pflicht sind nur der Name des Kontoinhabers mit bis zu 70 Zeichen und die IBAN. Der BIC ist innerhalb von EU und EWR freiwillig; ist eine Bank außerhalb beteiligt, etwa in der Schweiz oder im Vereinigten Königreich, verlangt der Leitfaden ihn. Ein Betrag ist freiwillig und liegt zwischen 0,01 und 999.999.999,99 Euro; fehlt er, trägt der Zahlende ihn selbst ein. Dazu kommen ein Verwendungszweck mit bis zu 140 Zeichen und ein Hinweis an den Zahlenden mit bis zu 70 Zeichen, der nicht mit überwiesen wird. Zusammen dürfen die Angaben 331 Bytes nicht überschreiten; Umlaute belegen je zwei. Das Werkzeug prüft Länge und Prüfziffer der IBAN und meldet Tippfehler, bevor ein Code entsteht.
Sicherheit
Kniffkiste erzeugt nur das Bild und löst keine Zahlung aus. Die Kontodaten bleiben wie alle Eingaben in Ihrem Browser. Tragen Sie nur Ihre eigenen Kontodaten ein und testen Sie den fertigen Code mit Ihrer Banking-App: scannen, Angaben vergleichen, abbrechen.
Wer mit einem GiroCode bezahlt, prüft Empfänger und IBAN in der Banking-App vor der Freigabe. Der Leitfaden ist für Fälle gedacht, in denen die Angaben zusätzlich als Text neben dem Code stehen, etwa auf einer Rechnung. Drucken Sie Empfänger, IBAN und Betrag deshalb mit aus.
PayPal und andere Bezahldienste
Ein GiroCode bereitet immer eine Überweisung auf ein Konto mit IBAN vor; eine Zahlung über PayPal lässt er nicht zu. Wenn Sie Geld über PayPal empfangen möchten, tragen Sie Ihren PayPal.me-Link beim Typ „Webadresse“ ein. Der Code öffnet dann beim Scannen diesen Link.
Grenzen
Zahlungscodes gibt es nur einzeln, nicht als Serie aus einer CSV-Datei, damit keine Listen mit fremden Kontodaten verarbeitet werden. Eine strukturierte Referenz (RF-Referenz) und Zweckcodes bietet das Werkzeug nicht an; der Verwendungszweck ist freier Text.
Datenschutz: Erzeugung im Browser
Die Erzeugung läuft vollständig in Ihrem Browser. Weder der Inhalt des Codes, etwa Kontodaten für einen GiroCode, noch Farben, Logo oder CSV-Datei werden an einen Server übertragen; es gibt kein Nutzerkonto und keine Cookies. Die erzeugten Codes sind statisch: Der Inhalt steckt unveränderlich im Bild. Damit gibt es keine Scan-Statistik und keine nachträgliche Änderung des Ziels. Dafür hängt der Code nicht von einem Dienst ab, der eines Tages abgeschaltet wird. Ein hier erzeugter Code funktioniert, solange das Ziel erreichbar ist.
Tipps für einen gut lesbaren Code
Kontrast: Scanner erwarten dunkle Module auf hellem Grund. Der Generator warnt, wenn die Codefarbe heller als der Hintergrund ist oder der Kontrast zu gering ausfällt. Ruhezone: Der Code trägt einen hellen Rand von vier Modulen Breite, wie ihn die Norm ISO/IEC 18004 vorsieht. Beschneiden Sie diesen Rand beim Einbetten nicht und legen Sie keine Grafik unmittelbar daneben. Inhalt: Je kürzer der Inhalt, desto weniger Module hat der Code und desto größer werden sie beim Druck. Kurze Adressen sind leichter zu scannen als lange. Prüfen: Testen Sie den fertigen Code vor dem Druck mit mehreren Geräten und aus der Entfernung, aus der er später gescannt wird.
Passend dazu
Die Codes werden von Kniffkiste direkt in Ihrem Browser erzeugt; es werden keine Daten übertragen. Alle Angaben ohne Gewähr.